Black & White von Peter Molyneux und Ron Millar

Wer kennt ihn nicht. Peter Molyneux der schon an vielen Projekten wie Dungeon Keeper und Theme Park World mitgearbeitet hat und das mit Erfolg. Nun arbeitet der Spieledesigner am Game Black & White, dass alles was es bisher an Spielen gegeben hat, auf den Kopf stellen soll.

Im Spiel selber geht es darum, ein Dorf aufzubauen. Aber nicht, wie man es von Spielen wie Sim City kennt sondern ganz anders. Sie sind ein Gott, der alles für sein Volk machen kann, Sie schenken ihnen Rohstoffe wie Holz in Form von Bäumen und Lebensmittel in Form von großen Fischschwärmen, die ihre Bewohner dann automatisch fällen bzw. fangen und diese Dinge dann benutzen. Stellen sie ihren Einwohnern einen großen Wald vor die Nase, fangen sie sofort an, ein paar neue Häuser, und was ganz wichtig ist, einen Tempel für sie zu bauen, damit ihre Untertanen auch zu ihnen beten können.

b&wDa sie ein Gott sind und für ihr Volk nicht sichtbar sind, müssen sie einen Vertreter entsenden, der sie auf Erden vertritt. Sie können dabei zwischen mehreren Tieren wählen. Es gibt unter anderem Kühe, Schildkröten, Hasen und viele viele mehr. Ab diesem Zeitpunkt müssen sie entscheiden, welcher Einstellung sie folgen wollen. Sie können wählen zwischen einem fröhlichen hellen Land oder dem dunklen bösen Land. Ihr Volk stellt öfter im Spiel bitten an sie, die sie befolgen können oder auch. Sollten sie einen Grossteil dieser Bitten ignorieren und ihre Einwohner oft schlagen und traktieren sowie durch zu viel Arbeit in den Tod treiben zieht ein sehr dunkler Himmel über ihnen auf und sie erziehen ihr Volk sowie ihren Vertreter zu einer Bösen Seite. Sind sie jedoch sehr hilfsbereit gegenüber ihren Untertanen und schenken sie ihnen Oft Dinge wie Rohstoffe können sie damit rechnen, dass über ihrem Dorf eine strahlende Sonne scheint und ein blauer Himmel das Leben der Bewohner erleichtert. Was sie es also besser finden, können sie selber entscheiden oder auf die Hilfe 2er kleiner Helfer hören. Und zwar dem Teufel oder dem Engel.

Um ihren Vertreter müssen sie sich jedoch auch kümmern. Sie müssen ihm zu essen geben, ihn für Kampfsituationen fit machen und ihn trainieren. Denn wenn sie soweit sind und ein gegnerisches Dorf angreifen wollen, sollten sie schon einen sehr starken und ausgewachsenen Vertreter haben, damit er gegen den des anderen Dorfes antreten kann. Doch um so groß zu werden bedarf es viel Liebe und Zuneigung aber auch mal ein Klaps auf den Popo wenn das Tier etwas falsches macht. Dann können sie das Tier an einem Baum fest ketten und auf ihn einprügeln, damit er das hauen auch lernt. Aber auch Nahrung ist nötig damit ihr Tier wächst. Je nach Tierart werden bestimmte Dinge bevorzugt. Weiterhin kann ihre Kreatur von ihren Untertanen bestimmte Fähigkeiten erlernen, indem es ihnen zuguckt. So kann es z.B. lernen, zu fischen oder Holz zu hacken. Auch müssen sie ihm zeigen, wie man Wasser trinkt, etwas isst oder wie es ein Geschäft verrichtet. Dabei setzen sie ihr Tier an eine Kette und zerren es ans Wasser oder an einen ruhigen Platz hinter Bäumen. Nachdem das Tier es einmal gemacht hat, kann es diese Dinge bei Bedarf nun selber ausführen.

Sobald es verschiedene Dinge erlernt hat, steigt es ein Level höher. Wenn ihr Tier mal einen guten Tag hat, kann es sogar vorkommen, dass es anfängt zu tanzen. Ein sehr stimmungsvoller Akt, der viel Gelächter mit sich führt. Sie können ihm außerdem sagen er soll einen Menschen nehmen, und diesen aufessen um ihn danach zu traktieren, damit er weiß, dass dieses nicht gut war. Im Kampf gegen ein anderes Volk weiß es also, dass es in diesem Falle gut ist, den Gegner zu verschlingen, sobald die Kreatur des Gegners auf Eis gelegt wurde. Es ist nämlich nicht möglich eine Kreatur zu töten, jedoch muss nach einer bestimmten Zeit das unterlegene Tier eine Ruhepause einlegen und der Gegner oder sie haben keine Kreatur, mit der man kämpfen könnte. Im schlimmsten Fall wird dann ihr Tempel zerstört und sie haben verloren. Kurz und Knapp: Die KI des Spiels ist einfach genial.

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